Seit 1996 ist im Einzugsgebiet der Grundschule der Primarbereich (Jahrgang 1-4) der Förderschule Lernen aufgelöst. So werden unter dem pädagogischen Grundsatz "Lernen unter einem Dach“ alle Kinder, auch die mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lernen, im Rahmen der  sonderpädagogischen Grundversorgung integrativ beschult.

Auch die Kinder, die Förderbedarf in der emotionalen-sozialen Entwicklung aufweisen, werden bei uns gemeinsam mit den anderen Kindern beschult und durch das Projekt MesEO begleitet.

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf können in der Regelschulklasse der Grundschule wohnortnah angemessen gefördert werden. Sie erhalten ein Grundschulzeugnis mit Kennzeichnung der sonderpädagogischen Förderung. Ein wichtiger Schwerpunkt der sonderpädagogischen Grundversorgung liegt in der frühzeitig einsetzenden Diagnostik und präventiven individuellen Förderung, um langfristig Defizite auszugleichen und somit möglichst einen sonderpädagogischen Förderbedarf zu verhindern.

Jeder Klasse stehen grundsätzlich zwei Förderschulstunden zur Verfügung. Diese Stunden können jedoch nach Absprache und Bedarf flexibel verteilt werden. Die Förderung erfolgt integrativ im Klassenverband und stundenweise extern in der Kleingruppe. Die Förderschullehrkräfte arbeiten eng im Team mit den Klassen- und Fachlehrerinnen zusammen. Sie bieten sonderpädagogische Beratung für den Unterricht, Hilfen bei der Diagnostik und dem Erstellen von individuellen Förderplänen sowie Unterstützung bei der Elternarbeit an. Die Erstellung der sonderpädagogischen Beratungsgutachten erfolgt gemeinsam durch die Grund- und Förderschullehrkraft.

An unserer Schule werden die Kinder im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung zur Zeit von drei Förderschullehrkräften betreut;  der überwiegende Teil der Kinder wird präventiv gefördert.

In diesem Zusammenhang danken wir der "David-Fabricius-Förderschule" in Großefehn für die gute Zusammenarbeit.