Im Schuljahr 2005/06 begann die Arbeit des MesEO-Projektes. Unsere Schülerinnen und Schüler werden - je nach Bedarf - in kurz- und in langfristigen Maßnahmen betreut.

MesEO bietet Entlastung für Schülerinnen und Schüler mit gravierenden Problemen im sozial-emotionalen Bereich, für deren Eltern und für deren Lehrer. So unterstützen die Pädagogen das Einhalten gemeinsam aufgestellter Regeln und Ziele beziehungsweise geschlossener Verträge. Sie begleiten die Kinder im Unterricht, führen Einzelgespräche, reflektieren problematische Situationen, versuchen gemeinsam Lösungen zu finden und stellen gegebenenfalls den Kontakt zur AWO-Beratungsstelle, zum Amt für Kinder, Jugend und Soziales, zu Psychologen sowie zur Förderschule in Großefehn her.

Eltern und Kolleginnen werden derzeit auch durch drei Förderschullehrer sowie eine Sozialpädagogin darin unterstützt, Entscheidungen bezüglich des Kindes zu treffen. Alle Maßnahmen und Gespräche werden protokolliert, die Zielsetzungen werden mit allen Beteiligten abgesprochen und Schritt für Schritt umgesetzt.

MesEO kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn auch die Eltern die Arbeit unterstützen, indem sie Gesprächstermine einhalten, besprochene Maßnahmen zu Hause umsetzen und kontinuierlich mitarbeiten.