Im August bekamen wir Besuch von den beiden Berufsmusikern Yves Geit und Johannes Epremian.

Die beiden erzählten uns das musikalische Märchen von der einsamen C-Blockflöte Bella, die ihr Zuhause verlässt, um in das Land der Blockflöten zu reisen. 

Unterwegs trifft sie auf allerlei unterschiedliche Blasinstrumente wie die hochnäsige Klarinette, das sehr seltene, aus dem Mittelalter stammende missmutige Krummhorn, auf das Saxophon, eine Tenor- und eine Altflöte, ein Sopranino und eine Bassflöte, auf die tönerne Okarina, aber auch auf so exotische Flöten wie die Tinwhistle, eine Bambusflöte oder ein Gemshorn. Die Flöten warnen Bella allerdings vor der bösen Bombarde, die mit ihrem schrecklichen Ton alles zu Staub zerfallen lässt. Zum Glück kennt aber jemand einen Zauberspruch, der diese böse Flöte für eine Minute zum Verstummen bringt, so dass Bella nach einigen Abenteuern erfolgreich im Land der Blockflöten ankommt und dort zu ihrer großen Freude auf eine andere C-Blockflöte trifft. 

 

Während Herr Epremian das Märchen sehr eindrücklich und spannend unter Einsatz von viel Gestik und Mimik erzählte, dabei noch auf der Gitarre spielte und dazu sang, stellte Herr Geit die einzelnen Instrumente vor und spielte die unterschiedlichsten Melodien darauf. Am Schluss spielte er sogar auf beiden Blockflöten gleichzeitig. 

 

Wir wurden aktiv in das Stück einbezogen, konnten Fragen beantworten, mitsingen, klatschen, den Zauberspruch rufen - wir sind uns alle einig, dass dies eine außerordentlich gelungene und spannende musikalische Erzählung war - so etwas wünschen wir uns auf jeden Fall öfter.